Geschäftsentwicklung der Volksbank im Geschäftsjahr 2017 zufriedenstellend

Greven, 27.06.2018

Am Dienstagabend führte die Volksbank Greven ihre Vertreterversammlung durch. Der Aufsichtsratsvorsitzende Hubertus Bange eröffnete und leitete die gut besuchte Vertreterversammlung der Volksbank.

Mit einem kleinen Empfang vor Beginn der Veranstaltung in der Schalterhalle hatte die Volksbank in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen gemacht. Auch in diesem Jahr gelang es, in lockerer Atmosphäre mit den Mitglieder-Vertretern der Bank ins Gespräch zu kommen, bevor die entsprechenden Regularien und Berichte einer Vertreterversammlung vorgetragen wurden.

Vorstandsmitglied Andreas Hartmann berichtete über das Geschäftsjahr 2017 und erläuterte den Vertretern hierzu die vom Prüfungsverband bestätigten Zahlen. „Unter Berücksichtigung der schwierigen Rahmenbedingungen sind wir mit der Geschäftsentwicklung des Jahres 2017 insgesamt zufrieden“, resümierte Hartmann.  In allen Geschäftsbereichen konnte ein Wachstum erzielt werden. Zum Ende 2017 wies die Bank eine Bilanzsumme von 610 Mio. Euro aus.

Die Anlage in renditestärkere Investmentfonds als Alternative zu Tages- und Termingeldanlagen bildete einen Beratungsschwerpunkt des Jahres 2017. Der Bestand der Kundeneinlagen konnte gegenüber dem Vorjahr um 6,4 Mio. Euro oder 1,7 Prozent erfreulich gesteigert werden. Somit wurde das erwartete Wachstum leicht übertroffen.

Die Kundenforderungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 63,2 Mio. Euro oder 15,7 Prozent. Diese hervorragende Entwicklung resultiert sowohl aus der Nachfrage nach privaten Wohnbaufinanzierungen als auch nach gewerblichen Investitionskrediten. Das angestrebte Wachstumsziel wurde deutlich übertroffen.

Mit dem Verlauf beim Bauspar- und Versicherungsgeschäft ist die Volksbank zufrieden. Auch die Vermittlung privater Konsumentenkredite war erfolgreich. Das Dienstleistungsgeschäft hat sich insgesamt positiv entwickelt. Die Steigerung des Provisionsergebnisses lag leicht über den geplanten Werten.

Angemessene Eigenmittel, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bilden neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Das in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital konnte gegenüber dem Vorjahr um 6,0 Prozent gesteigert werden.

Der Jahresüberschuss lag mit 524 TEUR unter dem Vorjahresniveau und erreichte eine zufriedenstellende Höhe. Die Städte Greven, Altenberge und Nordwalde dürfen sich auf erneut hohe Steuerzahlungen freuen.

Hartmann berichtete, dass aufgrund des zufriedenstellenden Geschäftsergebnisses die Volksbank ihren über 12.600 Mitgliedern eine attraktive Dividende von 4 Prozent ausschüttet. Die Rendite liegt damit, wie in den Jahren zuvor, weit über dem Kapitalmarktniveau.

Ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr, zogen die Vorstände Hartmann und Dertwinkel Bilanz und berichteten über den Sachstand der Kooperation mit Fusionsabsicht.
Mit der im Oktober 2017 geschlossene Kooperation mit den Nachbarbanken VR-Bank Kreis Steinfurt und Vereinigte Volksbank Münster wurden die Weichen für eine zukünftige Groß-Volksbank und eine dauerhaft erfolgreiche Zukunft gestellt. Es wird eine Bank aus den Regionen für die Regionen mit starker regionaler Verbundenheit entstehen. Die Zusammenarbeit zwischen den 3 Banken verläuft sehr intensiv und partnerschaftlich. Die Kooperation mit Fusionsabsicht ist erfolgreich gestartet. Gemeinsam bereiten sich die 3 Banken auf die Einführung eines neuen EDV-Systems im Jahr 2019 vor.

Die bedarfsgerechte Beratung der Mitglieder und Kunden steht weiterhin im Mittelpunkt der Volksbank. Das spiegelt sich auch in der erneuten Auszeichnung zur besten Beraterbank in Greven wider, die die Volksbank zum 4. Mal in Folge erhielt. „Das macht uns stolz“, so Hartmann.

Im Anschluss an die Bilanzberichterstattung über das Geschäftsjahr 2017 hielt Vorstandsmitglied Dietmar Dertwinkel einen Ausblick auf das Jahr 2018 (siehe gesonderter Bericht).

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Vertreterversammlung waren Wahlen zum Aufsichtsrat sowie eine Änderung der Satzung (gesonderter Bericht).

Zahlen aus dem Geschäftsjahr 2017:

  • Bilanzsumme 610 Mio. Euro (+ 36 Mio. Euro)
  • Kundenforderungen 465 Mio. Euro (+ 15,7%)
  • vermitteltes Kreditgeschäft 24,6 Mio. Euro
  • Fördermittelbestand über 105,5 Mio. Euro
  • Bankeinlagen der Kunden 6,4 Mio. Euro Wachstum
  • Ertrag unter Vorjahresniveau (524 TEUR)
  • Dividende 4 % für über 12.600 Mitglieder
  • Steuern 1,5 Mio. Euro, darin Gewerbe-Steuern ca. 717 TEUR für 2017