Ausblick 2015 auf der Vertreterversammlung

Auf der Vertreterversammlung gab Vorstandsmitglied Dietmar Dertwinkel einen ersten Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015. Einleitend stellte er fest, dass sich das Geschäftsmodell der Bank, welches für Sicherheit, Stabilität und Vertrauen steht, auch im ersten Halbjahr 2015 bewährt hat. Die Geschäftsentwicklung der ersten fünf Monate ist positiv. Die Bank fährt weiter auf Erfolgskurs.

Die weiterhin niedrigen Zinsen, die Investitionsbereitschaft in „Betongold“ zu investieren sowie die gestiegene Konsumneigung sind Gründe, dass bei vielen Kunden das Sparen derzeit nicht so ganz im Mittelpunkt steht. Trotzdem hat die Volksbank im Einlagenbereich einen leichten Zuwachs zu verzeichnen.

Die Entwicklung des Wertpapiergeschäftes zeigt, dass der genossenschaftliche Beratungsauftrag erfolgreich angenommen wird. In den ersten fünf Monaten stieg der verwaltete Wertpapierbestand um über 7 % an. Insbesondere entwickelten sich zahlreiche Investmentfonds der Fondsgesellschaft Union Investment sehr erfreulich, aber auch die Kursentwicklungen bei den sonstigen Wertpapieranlagen der Kunden machten Freude. Die aktive Beratung der Kunden, Teile des nicht benötigten Vermögens in Wertpapieren oder Investmentfonds anzulegen, optimiert die Vermögensstruktur. Auch im Neugeschäft stellt die Volksbank eine starke Nachfrage fest. Aufgrund der Niedrigzinspolitik der EZB sind renditestarke Anlageformen gesucht.

„Sparen im Wandel – aktiv managen, diversifizieren und neue Wege aufzeigen“  ist das Motto unserer Kundenberatung im laufenden Geschäftsjahr, so Volksbankvorstand Dertwinkel. „Und damit treffen wir genau den richtigen Nerv bei unseren Kunden“.

Im Kreditgeschäft will die Volksbank kontinuierlich weiter wachsen. Die Kreditnachfrage ist weiterhin lebhaft. Zu beobachten ist aber auch, dass das Tilgungsvolumen steigt. Die gesunkenen Zinsen werden von vielen Kunden dazu benutzt, in den Darlehnsverträgen höhere Tilgungsanteile zu vereinbaren.

Im Vermittlungsgeschäft ist das Bausparen weiterhin Kerngeschäft und die Planungen sind auf hohem Niveau. Im Bereich der R + V Versicherungen ist in 2015 das Ziel den Marktanteil weiter auszubauen. Als Themenschwerpunkt nannte Dertwinkel hier „Altersarmut und Pflegenotstand“.

Insgesamt, so Vorstandsmitglied Dertwinkel, ist die Geschäftsentwicklung erfreulich, Ertrags- und Risikolage stellen sich positiv dar. Dertwinkel ist mit seinem Vorstandskollegen zuversichtlich, gemeinsam mit allen Mitarbeitern die gesteckten Ziele für 2015 erreichen zu können, obwohl durch das dauerhafte Niedrigzinsniveau der Erfolgsdruck steigen wird.

Das Geschäftsjahr 2015 ist ein Jahr mit erneut vielen, tiefgreifenden und zeitintensiven Neuerungen, Änderungen und Herausforderungen. Mit hohem und stetigem Tempo werden aus Brüssel neue Regulierungen und deren prompte Umsetzung an die Bank gestellt. Die Volksbank will sich den Herausforderungen stellen und ist hierfür gut aufgestellt, so Dertwinkel. Aber auch die eigenen Ansprüche und Umsetzungen aus den Kunden- und Mitarbeiterbefragungen stehen auf der Aufgabenliste für 2015.

Dertwinkel machte den Vertretern deutlich, dass die Volksbank zwischen den Regularien auf der einen und den Ansprüchen/Anforderungen der Mitglieder und Kunden auf der anderen Seite, den genossenschaftlichen Förderauftrag als richtungs- und sinngebendes Fundament sieht.

Im laufenden Geschäftsjahr sind wieder zahlreiche Veranstaltungen in Vorbereitung oder bereits, wie die 11. Baumesse im Februar 2015, erfolgreich durchgeführt.

Im August wird die Volksbank wiederum 4 Auszubildenden eine Chance bieten, den Beruf des Bankkaufmannes/-frau zu erlernen. Die Ausbildungsquote von weit über 15 Prozent ist weiterhin sehr hoch.

Zum Schluss seines Vortrages verriet Dertwinkel, dass die Volksbank mit Ihrem Beratungskonzept auf dem richtigen Weg sei. Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr präsentierte er das neueste Testergebnis der Zeitschrift Focus Money. Auch in 2015 belegt die Volksbank Greven den ersten Platz für die beste Beratung in Greven, und diesmal sowohl im Privat- als auch im Firmenkundengeschäft.

Und das macht neben guten Zahlen und vorsichtigem Optimismus auf ein wiederum gutes Geschäftsjahr 2015 nicht nur ein bisschen Stolz, so Dertwinkel.