Volksbank blickt zufrieden auf Geschäftsjahr zurück

Greven, 29.06.2017

Am Mittwochabend führte die Volksbank Greven ihre Vertreterversammlung durch. Der Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Czekalla eröffnete und leitete die gut besuchte Vertreterversammlung der Volksbank

Mit einem kleinen Empfang zu Beginn der Vertreterversammlung in der Schalterhalle hatte die Volksbank in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen gemacht. Auch in diesem Jahr gelang es, in lockerer Atmosphäre mit den Mitglieder-Vertretern der Bank in’s Gespräch zu kommen, bevor die entsprechenden Regularien und Berichte einer Vertreterversammlung vorgetragen wurden.

Vorstandsmitglied Andreas Hartmann berichtete über das Geschäftsjahr 2016 und erläuterte den Vertretern hierzu die vom Prüfungsverband bestätigten Zahlen. „Unter Berücksichtigung der schwierigen Rahmenbedingungen sind wir mit der Geschäftsentwicklung des Jahres 2016 insgesamt zufrieden“, resümierte Hartmann.  In allen Geschäftsbereichen konnte ein Wachstum erzielt werden. Zum Ende 2016 wies die Bank eine Bilanzsumme von 574 Mio. Euro aus.

Die Geldanlage in renditestärkere Investmentfonds als Alternative zu Tages- und Termingeldanlagen und die damit einhergehende Vermögensstrukturierung der Kunden bildete einen Beratungsschwerpunkt des Jahres 2016. Der Bestand der Kundeneinlagen konnte gegenüber dem Vorjahr um 30,5 Mio. Euro oder 8,7 Prozent gesteigert werden. Somit wurde das erwartete Wachstum deutlich übertroffen.

Die Kundenforderungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 32,4 Mio. Euro oder 8,8 Prozent. Die Baufinanzierungsnachfrage war im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder sehr rege. Dies spiegelt auch der Zuwachs der Fördermittel im Wohnungsbau wider.
Nachgefragt wurden insbesondere lange Zinsbindungen bis zu 30 Jahren, die bei der Volksbank seit Jahren selbstverständlich sind. Diesen Kundenwunsch erfüllt die Volksbank Greven seit vielen Jahren durch die enge Zusammenarbeit mit den genossenschaftlichen Hypothekenbanken. Im Jahr 2016 konnten über 15 Mio. Euro Kredite an die Verbundpartner vermittelt werden.

Im gewerblichen Bereich nutzten die Kunden Betriebsmittelfinanzierungen und Investitionsdarlehn. Die gute Wirtschaftslage sorgte dafür, dass die Kreditausfälle weiterhin auf einem extrem niedrigen Niveau verbleiben.

Mit dem Verlauf beim Bauspar- und Versicherungsgeschäft ist die Volksbank zufrieden. Auch die Vermittlung privater Konsumentenkredite war erfolgreich.

Angemessene Eigenmittel, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bilden neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Das in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital konnte gegenüber dem Vorjahr um 8,9 Prozent gesteigert werden.

Der Jahresüberschuss lag mit 682 TEUR leicht über dem Vorjahresniveau und erreichte eine zufriedenstellende Höhe. Die Städte Greven, Altenberge und Nordwalde dürfen sich auf erneut hohe Steuerzahlungen freuen.

Hartmann berichtete, dass aufgrund des zufriedenstellenden Geschäftsergebnisses die Volksbank ihren über 12.600 Mitgliedern eine attraktive Dividende von 4 Prozent ausschüttet. Vorstand und Aufsichtsrat schlugen vor, eine zusätzliche Bonuszahlung von 1 Prozent zu beschließen. Die Rendite liegt damit, wie in den Jahren zuvor, weit über dem Kapitalmarktniveau.

Ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr, zog Volksbankvorstand Hartmann Bilanz.

Die bedarfsgerechte Beratung der Mitglieder und Kunden steht weiterhin im Mittelpunkt der Volksbank. Das spiegelt sich auch in der erneuten Bewertung von Focus Money wider, die die Volksbank in 2016 zum „3. Mal in Folge zur Nummer 1“ in der Privat- und Firmenkundenberatung sowie in der Servicequalität auszeichnete. „Das macht uns stolz“, so Hartmann.

Im Anschluss an die Bilanzberichterstattung über das Geschäftsjahr 2016 hielt Vorstandsmitglied Dietmar Dertwinkel einen Ausblick auf das Jahr 2017 (siehe gesonderter Bericht).

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Vertreterversammlung waren Wahlen zum Aufsichtsrat (gesonderter Bericht).

Zahlen aus dem Geschäftsjahr 2016:

  • Bilanzsumme 574 Mio. Euro (+ 8 Mio. Euro)
  • Kundenforderungen 402 Mio. Euro (+ 8,8%)
  • vermitteltes Kreditgeschäft 15 Mio. Euro
  • Fördermittelbestand über 98,5 Mio. Euro
  • Bankeinlagen der Kunden 30 Mio. Euro Wachstum
  • Ertrag leicht über Vorjahresniveau (682 TEUR)
  • Dividende 4 % + 1 % Bonus für über 12.600 Mitglieder
  • Steuern 1,7 Mio. Euro, darin Gewerbe-Steuern ca. 770 TEUR für 2016