Spende statt Geschenk

Greven, 09.12.2015

Seit einigen Jahren verzichten die Mitarbeiter der Volksbank Greven auf ihre Weihnachtsgeschenke, um Kindern eine Freude zu machen.

v.l.n.r. Volksbank-Vorstand Dietmar Dertwinkel, Franziska Mahlmann (Gemeinde Altenberge), Dagmar Hilgenbrink (Gemeinde Nordwalde), Dr. Bernhard Hülsken (Flüchtlingshilfe Greven), Bürgermeisterin Sonja Schemmann (Gemeinde Nordwalde), Heinz-Jürgen Schölzke (Flüchtlingshilfe Reckenfeld) und Volksbank-Vorstand Andreas Hartmann bei der Spendenübergabe

Waren es in den vergangenen Jahren die Christkind-Aktionen der Gemeinden, so wurde in diesem Jahr an die Flüchtlingskinder gedacht. Auch in diesem Jahr, so die beiden Volksbankvorstände Dietmar Dertwinkel und Andreas Hartmann, verzichtet die Bank auf Kundenpräsente und den „Bunten Teller“  im Kundenservice. Somit konnten alle Einrichtungen der Flüchtlingshilfe im Geschäftsgebiet bedacht werden und die entsprechenden Vertreter kamen gern zur Volksbank.

Franziska Mahlmann von der Gemeinde Altenberge, Bürgermeisterin Sonja Schemmann und Dagmar Hilgenbrink von der Gemeinde Nordwalde, Dr. Bernhard Hülsken von der Flüchtlingshilfe Greven und Heinz-Jürgen Schölzke von der Flüchtlingshilfe Reckenfeld freuten sich über die finanzielle Unterstützung und die Schultüte mit dem Gutschein. In dieser Zeit denken viele an Weihnachtsgeschenke, doch es gibt viele Kinder, die das Weihnachtsfest in der christlichen Form nicht kennen, erklärte Vorstandsmitglied Andreas Hartmann den ungewöhnlichen Gutschein für die Anschaffung von Schulbedarf.

Alle Vertreter berichteten von Aktionen, Sorgen und Nöten sowie dem Alltag zur Bewältigung der vielen Aufgaben rund um die Flüchtlinge im Geschäftsgebiet der Volksbank. Die Koordination und Kommunikation der vielen ehrenamtlichen Helfer mit den hauptamtlichen Ansprechpartnern sei ein wichtiger Aspekt. Willkommensklassen in den Schulen, Sprachtraining mittels Musik- oder Theaterprojekte waren Beispiele aus dem Schulalltag.
Das Erlernen von Sprache, waren sich alle Beteiligten einig, ist das Wichtigste und der Schlüssel zur Integration.