Rumänien - einzigartig und natürlich!

Greven, 21.05.2015

Unter diesem Motto bot die Volksbank Greven mit ihren Niederlassungen in Altenberge und Nordwalde auch in diesem Jahr wieder eine Bankreise für ihre Mitglieder an. Rumänien, ein Schatz im Osten Europas, den es in einer zehntägigen Rundreise zu erkunden galt.

Rund 80 Bankmitglieder traten gleichzeitig am 1. Mai, aufgeteilt in zwei Gruppen, die Reise an.

Die erste Gruppe wurde von dem Vorstandsmitglied Andreas Hartmann und seiner Mitarbeiterin Susanne Heitkamp begleitet, die zweite Gruppe von dem Vorstand Dietmar Dertwinkel und der Mitarbeiterin Susanne Gänsler.

Morgens um 06.00 Uhr ging es für alle Reiseteilnehmer mit einem Zwischenstopp für eine ausreichende Frühstückspause und einem Glas Sekt für den Kreislauf in einem  komfortablen Reisebus von Greven zum Flughafen Amsterdam. Von hier ging der Flug direkt in die Walachei, nach Bukarest, der Hauptstadt Rumäniens.

Noch am gleichen Tag führte die Fahrt durch die grandiose zauberhafte Welt der Karpaten. In den nächsten 3 Tagen wurde Siebenbürgen erkundet. Besichtigt wurden  historische Städte. In Brasov (Kronstadt) bot das wunderschöne Stadtbild viele Fotomotive. Sehenswert war auch das alte Rathaus aus dem 14. Jahrhundert und die  „Schwarze Kirche“, eine der größten evangelischen Kathedralen in Südosteuropa. Besonders Sinaia, die Perle der Karpaten, mit dem Renaissance-Schloss Peles und dem Sinaia-Kloster war ein Besuch wert.

Auch eine rustikale Pferdewagenfahrt stand auf dem Programm. Anschließend ging es gemeinsam zum Fischessen in ein schönes Landgasthaus, in dem die Mitglieder auch mit einer hervorragenden Weinprobe beköstigt wurden.

Frisch gestärkt konnten die Reiseteilnehmer sich somit wieder auf die Spuren der Legende Transsylvaniens begeben: Ein Besuch im Schloss Bran (Törzburg) bei dem Grafen Dracula, der von der historischen Figur des Fürsten Vlad Tepes inspiriert wurde.

Weiter ging es über Hermannstadt und Schässburg. Die historische Altstadt Schässburgs mit ihrer Burg und dem mächtigen Uhrturm zog alle in den Bann.

Die erste Etappe dieser Reise klang aus mit einem rustikalen Abendessen mit typischen rumänischen Spezialitäten und Folklore. Unvergessen bleibt hier der “Apfelsaft” und

die Tänze, in denen viele der Reisenden zum Mitmachen aufgefordert wurden.

Die nächsten Ziele waren Sebes, einer der ältesten deutschsprachigen Orte in Rumänien und Alba Iulia. Hier steht der Dom aus dem 13. Jahrhundert mit außergewöhnlichen Steinmetzarbeiten, die mächtige Orthodoxe Kathedrale „Catedral Alba Iulia“.

In Alba Iulia gibt es auch ein Kinderheim. Einige Reiseteilnehmerinnen sind in der Katholischen Frauengemeinschaft Sankt Martinus aktiv und unterstützen seit Jahren speziell dieses Heim durch die  Rumänienhilfe “Stern der Hoffnung”. Spontan haben sich alle Mitreisenden entschlossen, eine Spende zu Gunsten des dortigen Kinderheims zu geben. Diese Spende in Höhe von Euro 830,-- konnte federführend durch Hildegard Döpker persönlich überreicht werden und kommt somit direkt bei den Kindern vor Ort an.

Weiter ging die Reise am nächsten Tag durch die entlegene Region des Maramures-Gebietes.

In den Dörfern findet man noch lebendige Traditionen, Kreativität in Holz und Trachten. Besonders auffällig sind die Holzkirchen mit ihren hohen Türmen und den Schindeldächern. Hier ist die Zeit stehengeblieben.

Nach der Überquerung des teilweise mit Schnee bedeckten Prislop-Passes ging die erste Gruppe zum Mittagessen in ein tolles Restaurant, während die zweite Gruppe in atemberaubender Höhe ein Picknick veranstaltete. Anschließend wurde dann gemeinsam die Fahrt in einer nostalgischen Schmalspurbahn mit Dampflokbetrieb fortgesetzt.

Ein weiteres Highlight für die Volksbank-Reisenden war das sehenswerte Moldaukloster Molovita. Schwester Tatjana erzählte viel über Geschichten und Mythen der wunderschönen bemalten Klöster der Bukovina und hat mit ihrem flotten Gang die Historie auf humorvolle Art übermittelt.

In dieser herrlichen Landschaft liegt auch das Moldaukloster Voronet, das durch seine ungewöhnlich bemalten Außenmauern auffällt und in der ganzen Welt als das „Blau von Veronet“ bekannt ist. Auf der Einkaufsliste ganz oben standen die typisch handbemalten Eier, die von den Nonnen verziert wurden. Diese wurden in verschiedenen Größen und Materialien angeboten und dienten vielen Mitreisenden als Mitbringsel.

Nach über 400km erreichten beide Gruppen eine völlig andere Welt. Tulcea, das „Tor zum Delta“. Das Donaudelta ist ein UNESCO Weltnaturerbe mit über 5200 Tier- und Pflanzenarten.

Die Reiseteilnehmer genossen bei schönstem Wetter eine Schiffstour auf dem Sonnendeck durch das Deltaparadies und konnten sich bei einem Mittagessen an Bord verwöhnen lassen. Ein beeindruckendes Naturerlebnis, das viele “träumen” ließ.

Am nächsten Tag konnten alle einen Erholungstag in Constanta, der Hauptstadt der rumänischen Schwarzmeerküste, genießen. Hier konnte man den Hafen besichtigen, mit einer Schwebebahn fahren oder einfach nur die Sonnenstrahlen am Strand genießen.

Erholung pur und am Abend saßen einige noch in einem Restaurant hoch über den Dächern und genossen bei einem Gläschen Sekt ein tolles Feuerwerk.

Danach ging es zum Ausgangspunkt der Reise zurück, nach Bukarest.

Bukarest, eine beeindruckende Hauptstadt mit dem Pressehaus, dem Triumphbogen, dem Königlichen Schloss und dem Parlamentsgebäude- nach dem Pentagon das zweitgrößte Gebäude der Welt.

Den letzten Abend genossen beide Gruppen in einem idyllisch gelegenen Restaurant. Bei einem Spezialitätenabend mit Folklore und Tischwein klang der Abend aus.

Während der Fahrt wurden drei Geburtstagskinder mit jeweils einer Geburtstagstorte überrascht und zum neuen Lebensjahr gesanglich gratuliert. Die Mitglieder des Männerchors konnten hierbei tatkräftig unterstützen.

Und dann hieß es Abschied nehmen. Am nächsten Tag ging es wieder von Bukarest über Amsterdam zurück nach Greven. Damit ging eine wunderbare Reise mit begeisterten Teilnehmern viel zu schnell zu Ende.