Ausblick 2016 auf der Vertreterversammlung

Greven, 30.06.2016

Auf der Vertreterversammlung gab Vorstandsmitglied Dietmar Dertwinkel einen ersten Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016.

Einleitend stellte er fest, dass sich das Geschäftsmodell der Bank, welches für Sicherheit, Stabilität und Vertrauen steht, auch im ersten Halbjahr 2016 bewährt hat. Die Geschäftsentwicklung der ersten fünf Monate ist positiv. Die Bank fährt weiterhin auf stabilem Kurs.

Die weiterhin niedrigen Zinsen, die Investitionsbereitschaft in „Betongold“ zu investieren sowie die gestiegene Konsumneigung sind Gründe, dass bei vielen Kunden das Sparen derzeit nicht so ganz im Mittelpunkt steht. Trotzdem hat die Volksbank im Einlagenbereich einen leichten Zuwachs zu verzeichnen.

Es bestehen Unsicherheiten beim Kunden aufgrund der EZB-Niedrigzinspolitik. Bei der Volksbank steht die Vermögensoptimierung durch ein starkes auf den Säulen Liquidität, Ertrags-Substanz- und Sachwerte im Beratungsmittelpunkt.

Die Entwicklung des Wertpapiergeschäftes zeigt, dass der genossenschaftliche Beratungsauftrag erfolgreich angenommen wird. Im Wertpapierbereich war eine Steigerung zu verzeichnen.
Anhand eines Finanzhauses zeigte Dertwinkel auf, dass die Vermögensstrukturierung Sicherheit und Vermögenszuwachs bringen kann. Anhand eines konkreten Beispiels zeigte Dertwinkel den Vertretern eine mögliche Vermögensstruktur auf und gab einen Hinweis auf das derzeit angebotene Sonderprodukt im Anlagebereich.

Auch im Kreditgeschäft ist die Volksbank weiterhin auf Wachstumskurs. Die rege Nachfrage im Firmenkundengeschäft sowie die expansive Nachfrage im Baufinanzierungsgeschäft stärken die Zahlen für 2016. Im Baufinanzierungsgeschäft empfiehlt die Volksbank aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsen lange Festschreibungszeiten bis 30 Jahre. Die Volksbank Greven wird der starken Nachfrage Rechnung tragen und den Bereich Baufinanzierung durch weitere Spezialisierungen der Mitarbeiter ausbauen.

Insgesamt zog Dertwinkel ein erstes Fazit, ist die Geschäftsentwicklung 2016 erfreulich. Er zeigte aber auch auf, dass die überbordenden Regularien steigende Kosten verursachen.

Hinzu kommt der Erfolgs- und Kostendruck durch die weiterhin anhaltende Niedrigzinsphase. Unter dem Stichwort „Das Handy wird zum Portemonaie“  sprach Dertwinkel die Digitalisierung im Bankenbereich an. Auch die Volksbank Greven müsse sich auf Veränderungen der Kundenbedarfe und deren Auswirkungen auf das Geschäftsmodell einstellen. Multikanal sei heute, Omnikanal ist morgen. Die überregionale Werbung der Volksbanken weise bereits darauf hin.