Bank der Regionen

Volksbank Greven eG schließt sich der Kooperation mit Fusionsabsicht der Vereinigte Volksbank Münster eG und der VR-Bank Kreis Steinfurt eG an

Greven, 02.10.2017

Regionalbanken müssen sich seit geraumer Zeit massiven Herausforderungen stellen. Die dauerhaften Niedrigzinsen verringern die Ertragsmöglichkeiten. Immer neue Anforderungen der Bankenaufsicht machen kleinen Banken das Leben schwer. Die Digitalisierung erfordert hohe Investitionen. In der Folge ist auch in unserer Region ein Trend zu größeren, schlagkräftigen Volksbanken festzustellen.

Aufsichtsrat und Vorstand der Volksbank Greven überprüfen regelmäßig ihre Strategie. In den letzten Jahren hat die Bank erfolgreich gearbeitet. Getragen von einem sehr hohen Kundenvertrauen konnten überdurchschnittliche Wachstumsraten und Ergebnisse erzielt werden. Die Bank kann daher aus einer Position der Stärke heraus entscheiden und handeln.
Den Aufgaben der Zukunft will sich die Bank im Interesse ihrer Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter gemeinsam mit starken Partnern stellen.

Aufsichtsrat und Vorstand der Volksbank Greven haben daher einstimmig beschlossen, dass sich die Volksbank Greven der Kooperation mit Fusionsabsicht der VR-Bank Kreis Steinfurt und Vereinigte Volksbank Münster anschließt. Hierzu soll zeitnah ein neuer Kooperationsvertrag und eine Absichtserklärung zur Fusion zwischen den drei Häusern geschlossen werden. In den bisher geführten vertrauensvollen Gesprächen zwischen den Aufsichtsräten und Vorständen aller drei Banken ist ein überzeugendes Geschäftsmodell für den angestrebten Zusammenschluss entwickelt worden.

Die neue „Bank der Regionen“ wird repräsentiert durch die Regionen Rheine/Ibbenbüren, Greven/Lengerich und Münster/Telgte. Geführt wird die Bank zu Beginn durch fünf Zentralvorstände und drei Regionalvorstände. Die neue Bank wird den Namen „Volksbank Münsterland Nord eG“ tragen und den juristischen Sitz in Münster haben. Als Verwaltungsstandorte sind Rheine und Telgte vorgesehen. Übernehmende Bank wird die VR-Bank Kreis Steinfurt sein.

Der weitere Zeitplan sieht im Frühjahr 2019 die Umstellung auf das neue Bankenverfahren „agree21“ aller drei  Banken vor. Im Jahr 2020 erfolgt – sofern die Vertreterversammlungen aller drei Banken zustimmen – die Fusion. Die technische Fusion soll dann im 3. Quartal 2020 umgesetzt werden.

Die neue Bank „Volksbank Münsterland Nord eG“ wird durch die Bündelung der Kräfte in der Produktion und Steuerung der Bank noch effizienter werden als die drei Einzelinstitute. Die Größe der fusionierten Bank ermöglicht einen weiteren Ausbau und eine Erweiterung der qualitätsorientierten Angebote. Die neue Bank wird nicht nur regional, sondern auch digital nah bei den Mitgliedern und Kunden sein. Regionale Vertriebsstrukturen sind Garant für kompetente und schnelle Entscheidungen und durch den Ausbau und die Erweiterung der digitalen Angebote findet die Begegnung mit den Mitgliedern und Kunden auch in deren digitalen Welt statt.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eröffnen sich durch die neue Bank berufliche Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten, aber es wird von ihnen auch die Bereitschaft erwartet, notwendige Veränderungen positiv zu begleiten. Betriebsbedingte Kündigungen sind nicht beabsichtigt, doch die Chance der Personalkostenreduzierung durch die demographische Entwicklung der Mitarbeiter soll wahrgenommen werden. Die Volksbank Münsterland Nord eG wird für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein attraktiver Arbeitgeber und für die Mitglieder und Kunden ein starker und verlässlicher Partner sein. Aus drei gesunden, ertragsstarken Instituten wird für die Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter eine neue, zukunftsorientierte Genossenschaftsbank geformt.