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Volksbank Greven eG
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Volksbank Greven zeigte auch 2009 Stärke in schwierigen Zeiten

Vertreterversammlung genehmigte 5,50 Prozent Dividende

Am Mittwochabend führte die Volksbank Greven im Öffentlichkeitsraum der Volksbank ihre Vertreterversammlung durch. 

 

Der Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Czekalla eröffnete und leitete die gut besuchte Vertreterversammlung. 

Vorstandsmitglied Manfred Oeing berichtete über das Geschäftsjahr 2009 und erläuterte den Vertretern hierzu die vom Prüfungsverband bestätigten Zahlen der Volksbank. 

In seinem Jahresrückblick ging Oeing zunächst auf die allgemeine Wirtschaftslage ein. Auch in 2009 stand Deutschland ganz im Zeichen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Firmeninsolvenzen, Entlassungen oder Kurzarbeit waren die Schlagworte. Doch in dem düsteren Szenario gab und gibt es auch Lichtblicke. Die Volksbank Greven ist so ein Lichtblick. Insofern gab es gute Nachrichten für die Vertreter: die Volksbank ist kerngesund.

 

Das liegt in erster Linie am Geschäftsmodell unserer Kreditgenossenschaft, informierte Oeing weiter, das sich auf Verantwortung und Nachhaltigkeit gründet. Der klare Auftrag: Förderung der Mitglieder und Kunden. Die Volksbank habe sich in dieser Wirtschaftskrise tapfer geschlagen, als Bank vor Ort, als Bank für den Mittelstand, als Bank mit festen Ansprechpartnern. Das schwierige Wirtschaftsjahr habe die Volksbank mit ihren 117 Mitarbeitern gut gemeistert. Durch das Vertrauen der Kunden vor Ort konnte das Geschäftsjahr 2009 mit guten Zahlen abgeschlossen werden.

 

Mit dem Umbau der Hauptstelle, durch den zusätzliche diskrete Beratungsräume geschaffen wurden, und den damit verbundenen Investitionen übernahm die Volksbank Verantwortung für die Wirtschaft vor Ort. Das lebhafte gewerbliche Kreditgeschäft zeigt, dass alle vertretbaren Kreditwünsche erfüllt werden konnten. 

Die zweistellige Bilanzsummensteigerung des Vorjahres war von Sondereinflüssen durch Refinanzierungsgeschäfte mit der Europäischen Zentralbank geprägt. Das Auslaufen eines Teils dieser Interbankengeschäfte sorgte in Verbindung mit einem deutlich gewachsenen Kundengeschäft im abgelaufenen Geschäftsjahr für eine konstante Bilanzsumme. 

Im Einlagengeschäft erzielte die Volksbank Zuwächse. Obwohl im Einlagenbereich ein harter Wettbewerb zu verzeichnen ist, konnten die hohen Bestände nicht nur gehalten, sondern ausgebaut werden. Das Vertrauen der Kunden in ihre Bank vor Ort ist ungebrochen. Festzustellen ist jedoch, dass sich vielfach die Sparfähigkeit der Kunden durch die Wirtschaftskrise verringert. 

Im Wertpapierbereich konnte wiederum eine Volumensteigerung verzeichnet werden. So profitierten auch die Kunden der Bank von den Kurssteigerungen an den internationalen Finanzmärkten. Dem Sicherheitsbedürfnis der Kunden wurde durch das Angebot von Garantiefonds Rechnung getragen. 

Im Ergebnis wird die Bank ihr Eigenkapitalpolster weiter nachhaltig stärken können. Auch die Städte Greven, Altenberge und Nordwalde werden sich auf höhere Steuerzahlungen ihrer Volksbank freuen können. 

Im abgelaufenen Geschäftsjahr war das Verbundgeschäft wiederum durch das Thema Vorsorge geprägt. Die Kunden sorgten mit Riester- und Rürup-Verträgen für ihre Altersvorsorge. 

Oeing berichtete, dass die Volksbank nach Abzug der Steuern einen Bilanzgewinn von 683 TEUR erwirtschaftet hat und an die Bankteilhaber für das Geschäftsjahr 2009 eine attraktive Dividende von 5,50 Prozent ausschüttet. 

Im Anschluss an die Bilanzberichterstattung über das Geschäftsjahr 2009 hielt Vorstandsmitglied Andreas Hartmann einen Ausblick auf das Jahr 2010 (siehe gesonderten Bericht). 

Weitere Tagesordnungspunkte der Vertreterversammlung waren Wahlen zum Aufsichtsrat sowie ein Vortrag des Prokuristen Dietmar Dertwinkel zum Thema „Genossenschaftliche Werte – eine ewig junge Idee“ (siehe gesonderte Berichte). 

Zahlen aus dem Geschäftsjahr 2009:
- Bilanzsumme 441,3 Mio. Euro
- Kundenforderungen 277,1 (plus 6,3 %)
- Ausbau des Fördermittelbestandes um 15 %
- Gesamtkundeneinlagenvolumen 506 Mio. € (+ 3,7 %)
- Jahresüberschuss über Vorjahresniveau (+ 8,2 %)
- Dividende 5,5 Prozent für ca. 12.000 Mitglieder
- Steuern ca. 1,4 Mio. €

Greven, 01.07.2010