Anlagechancen und Kabarett
Volksbank Greven lud zu einem unterhaltsamen Abend ein
„Neustart, es wird Zeit, dass sich was dreht“, unter diesem Motto stand die Veranstaltung der Volksbank Greven. Vorstandsmitglied Manfred Oeing kündigte im voll besetzten Ballenlager im GBS-Kulturzentrum einen unterhaltsamen Abend an – und er hat nicht zu viel versprochen.

Nachdem Bill Mockridge den Abend eröffnete, gab er kabarettistisch einige Impressionen zur aktuellen Situation und leitete über zur offiziellen Begrüßung. Vorstandsmitglied Manfred Oeing erläuterte die Themen des Abends: „Neustart: es wird Zeit, dass sich was dreht“ und „Welche Anlagemöglichkeiten bieten sich in der aktuellen Situation an?“ Als Investment-Experte übergab Oeing das Wort an Volkmar Schmidt von Union Investment, der eine kurze Zusammenfassung zu den Hintergründen der aktuellen Finanzmarktkrise gab. Dabei beleuchtete er die Vorteile eines gut strukturierten Depots und gab eine Einschätzung zur weiteren Kapitalmarktsituation. Im weiteren Verlauf ging Volkmar Schmidt dann auf die Sicherheit von verschiedenen Geldanlagen ein.
Die Emotionen des Menschen sind zumeist die größten Feinde des Anlegers. So wird in Abwärtsphasen meist unnötig und wenn, dann meist zu spät verkauft und die Aufwärtsbewegungen werden erst genutzt, wenn ein großer Teil dieses Trends gelaufen ist. „Ein vernünftig strukturiertes Depot ist und bleibt langfristig Trumpf“ Sie entscheiden letztlich wirklich über den Anlageerfolg eines Vermögens. Deshalb nicht alles auf eine Karte setzen, sondern gezielt sein Vermögen streuen“ lautete der Tipp von Schmidt.
Abschließend stellte er einige Beispiele für Anlagemöglichkeiten exemplarisch vor und riet: „Jeder Anleger ist anders: seine Lebenssituation, seine Risikobereitschaft. Daher hilft nur eine individuelle Beratung“, zu der er die interessierten Zuhörer am Ende seiner kurzweiligen Vorträge aufrief.
Der aus Funk und Fernsehen bekannte Kabarettist Bill Mockridge bereicherte den Abend, immer im Wechsel mit Volkmar Schmidt, mit amüsanten Einlagen. Seine Werkzeuge sind Wortakrobatik, Witz und eine Menge Lebenserfahrung, nicht zuletzt dank seiner Familie mit Frau und sechs Kindern. Er gründete 1983 das Improvisationstheater „Springmaus“ in Bonn und ist seit fast 20 Jahren auch erfolgreich mit Soloprogrammen auf Tournee. Bundesweit wurde er bekannt als Erich Schiller aus der Lindenstraße, wo er seit 1991 an der Seite von „ Mutter Beimer“, der Schauspielerin Marie-Luise Marjan spielt.
Am Ende der Veranstaltung standen Referenten und Anlageberater der Volksbank für die Diskussion individueller Fragen zur Verfügung.
Greven, 13.01.2010
