Dass sich auch im ersten Halbjahr 2009 das Geschäftsmodell der Volksbank bewährt hat, berichtete Vorstandsmitglied Andreas Hartmann auf der diesjährigen Vertreterversammlung.
Er knüpfte an das Zahlenwerk der Bilanz 2008 an und ging auf die Entwicklung der wichtigsten Geschäftszahlen im ersten Halbjahr 2009 ein. Die Geschäftsentwicklung in den ersten Monaten war positiv. Obwohl im Einlagenbereich ein harter Wettbewerb, der zudem von Wettbewerbsverzerrungen durch die staatlichen Stützungsmaßnahmen für einige Wettbewerber geprägt ist, zu verzeichnen sei, war er recht zuversichtlich, die hohen Bestände zu halten. Festzustellen sei jedoch, dass sich vielfach die Sparfähigkeit der Kunden durch die Wirtschaftskrise verringert.
Von der etwas positiveren Entwicklung an den Börsen profitierte auch das Wertpapiergeschäft. Dem Sicherheitsbedürfnis der Kunden wird durch das Angebot von Garantiefonds Rechnung getragen. Im Kreditgeschäft sei eine sehr lebhafte Nachfrage im gewerblichen Bereich zu verzeichnen. Seit Jahresanfang hat sich das Kreditvolumen um rund 4 % erhöht. Vorstandsmitglied Hartmann kommentierte diese Steigerung mit der Formulierung: „Kreditklemme? Nicht bei uns.“
Mit Umbau- und Renovierungsplänen für die Hauptstelle beschäftigen sich derzeit Vorstand und Aufsichtsrat der Volksbank. Mitte des Jahres sollen weitere Beratungsräume in der großen Schalterhalle installiert werden. Mit eigenen Investitionen und durch die Bereitstellung von Finanzierungsmitteln sowohl für Gewerbetreibende und Mittelständler als auch für Privatkunden übernimmt die Volksbank Verantwortung für die Wirtschaft vor Ort. Auch für das Jahr 2009 rechnet die Bank mit einer zufriedenstellenden Ertragslage.
Durch eine aktuell laufende Kundenbefragung will die Volksbank die Intensivierung der Geschäftsbeziehung zu ihren Kunden erreichen. Die ersten zurückgesandten Fragebögen sind vorab ausgewertet worden. Die Volksbank Greven bekommt hierin überdurchschnittlich gute Noten..
Greven, 25.6.2009