Am Donnerstagabend führte die Volksbank Greven mit ihren Niederlassungen in Altenberge und Nordwalde im Öffentlichkeitsraum der Volksbank ihre Vertreterversammlung durch.
Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Czekalla eröffnete und leitete die gut besuchte Vertreterversammlung, die im Februar 2008 von den Mitgliedern der Bank neu gewählt worden war. Czekalla informierte die neuen und wiedergewählten Vertreter über die Aufgaben der Versammlung.
Vorstandsmitglied Manfred Oeing berichtete über das Geschäftsjahr 2007, und erläuterte den Vertretern hierzu die vom Prüfungsverband bestätigten Zahlen der Volksbank. Oeing konnte von einer ausgezeichneten Entwicklung der Bank berichten. Das Geschäftsjahr 2007 schloss mit einer Bilanzsumme von 384,5 Mio. EUR ab und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent. Die Eigenkapitalquote der Volksbank Greven lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei guten 6,6 Prozent. Per 31.12.2007 standen 264,5 Mio. EUR Forderungen an Kunden in den Büchern der Volksbank Greven, was eine Steigerung um 6,9 Prozent bedeutet. Die anspringende Konjunktur sorgte für eine stärkere Nachfrage nach Finanzierungsmitteln, wobei die Impulse vor allem von der mittelständischen Wirtschaft ausgingen. Im privaten Wohnungsbau waren Modernisierungsdarlehn, z.B. für Energiesparmaßnahmen, gefragt. Mit den zur Verfügung gestellten Mitteln wurde ein wichtiger Beitrag zum wirtschaftlichen Aufschwung in der Region geleistet.
Mit interessanten Produkten und attraktiven Renditen konnten in 2007 erneut in erheblichem Umfang Einlagen gewonnen werden. Überdurchschnittlich stiegen die bilanzwirksamen Kundeneinlagen gegenüber dem Vorjahr. Der Zugang von 23,9 Mio. EUR auf 270,2 Mio. EUR entspricht 9,7 Prozent. Die Kunden honorieren offensichtlich die persönliche Beratungsqualität, denn von den sogenannten Direktbanken sind erhebliche Mittel zurück an die Volksbank geflossen.
Im Wertpapierbereich wurden 2007 deutlich mehr Aufträge erteilt. Die Wertpapierumsätze der Volksbank-Kunden stiegen um 45 Prozent. Einfluss hatten hierauf die gute Börsenstimmung und die zunehmende Nachfrage nach Zertifikaten. Sehr rege war die Nachfrage nach dem Volksbank Greven Express-Zertifikat. Im Fondsbereich der Union Investment konnte das Anlagevolumen weiter kräftig ausgebaut werden. Die Kunden der Volksbank profitierten so von den positiven Marktentwicklungen. Das in den Depots der Volksbankkunden verwaltete Wertpapiervolumen stieg um über 35 Prozent.
Das Verbundgeschäft, so Oeing, wurde 2007 stark durch das Thema Vorsorge geprägt. Besonders gefragt waren Produkte der Riesterrente. Hier hat die Volksbank Greven mit der Uni-Profi-Rente den Testsieger der Stiftung Warentest im Angebot. Im Bauspargeschäft sei man mit dem Verlauf zufrieden. Das hohe Niveau des Vorjahres konnte gehalten werden.
Oeing berichtete, dass die Volksbank nach Abzug der Steuern einen Bilanzgewinn von 519 TEUR erwirtschaftet hat und an die Bankteilhaber für das Geschäftsjahr 2007 eine attraktive Dividende von 5,50 Prozent ausschüttet.
Im Anschluss an die Bilanzberichterstattung über das Geschäftsjahr 2007 hielt Vorstandsmitglied Andreas Hartmann einen Ausblick auf das Jahr 2008 ( siehe gesonderter Bericht)
Weiterer Tagesordnungspunkt der Vertreterversammlung waren Wahlen zum Aufsichtsrat. (siehe gesonderter Bericht)
Greven, 18.07.2008