Durch die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers ist gestern auch die Genossenschaftsorganisation genannt worden, mit Ausfällen belastet zu sein.
Bereits in der Vergangenheit hatten die Volksbank-Vorstände das Thema Finanzkrise aufgegriffen und zuletzt in der Vertreterversammlung bestätigt, dass die Einlagen der Mitglieder und Kunden der Volksbank dank der Sicherungseinrichtung zu 100 Prozent geschützt sind. Damit bieten die Volksbanken mehr Sicherheit als die vom Gesetzgeber geforderten 90 Prozent Einlagensicherung, wonach Beträge bis zu 20.000 Euro abgedeckt sind. Die Volksbanken hingegen schützen die Kundeneinlagen in unbegrenzter Höhe. Seit dem Bestehen der Sicherungseinrichtung in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat noch nie ein Kunde einen Verlust seiner Einlagen erlitten, bestätigte Andreas Hartmann.
Unser Geschäftsmodell beruht auf einer langfristigen Geschäftsbeziehung. Gerade angesichts der Turbulenzen an den Finanzmärkten schätzen unsere Kunden einen verlässlichen Ansprechpartner. Das ortsnahe, dezentrale Geschäft, das wir als Genossenschaftsbank betreiben, macht uns weitgehend immun gegen Marktverwerfungen“, so Oeing. Die Volksbank Greven bleibt also verlässlicher Finanzierungspartner für Privatkunden und Mittelstand. Denn das Kreditgeschäft finanziert die Genossenschaftsbank vor allem über Einlagen aus der Region.
Beide Vorstände bestätigten, dass sowohl im Depot A (eigenes Wertpapierdepot der Volksbank Greven) als auch im Depot B (Kundendepots) keine Papiere wie Aktien oder Zertifikate von Lehman Brothers im Bestand sind.
Wir sind und bleiben ein verlässlicher Partner – gerade auch in Krisenzeiten, wenn andere sich zurückziehen. Die Volksbank Greven ist nah an den Menschen im Geschäftsgebiet. „Wir kennen die Sorgen und Wünsche, Bedürfnisse und Probleme und unsere Mitarbeiter beraten die Kunden umfassend. Diese Partnerschaft ist heute wichtiger denn je“, sind sich die beiden Volksbank-Vorstände Oeing und Hartmann sicher.
Greven, 25.09.2008