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Volksbank Greven eG
BLZ: 40061238
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Abgeltungssteuer und Kabarett

Volksbank Greven lud zu einem unterhaltsamen Abend ein

Nachdem Christoph Brüske den Abend mit satirischen Gedanken über das Verhältnis der Deutschen zum Thema Geld eröffnete, leitete er mit einem Lied zur Steuerentwicklung in Zeiten der Großen Koalition über zur offiziellen Begrüßung durch Manfred Oeing, Vorstandsmitglied der Volksbank Greven.
Oeing erläuterte die Themen des Abends: „Was bringt die neue Abgeltungssteuer den Anlegern?“ und „Wie bereiten Sie sich auf die neue Situation am besten vor?“ Als Investment-Experte übergab Oeing das Wort an Volkmar Schmidt von Union Investment, der erste Informationen zu der ab nächstem Jahr geltenden Abgeltungssteuer und Tipps zur Gestaltung gab. Der Gastredner verdeutlichte die neuen steuerlichen Bedingungen: „Ab 1. Januar 2009 werden alle Einkünfte aus Kapitalvermögen, also Zinsen, Dividenden und Veräußerungsgewinne, unabhängig vom persönlichen Einkommensteuersatz einheitlich mit 25 Prozent besteuert – sofern sie den Sparerpauschbetrag übersteigen.“ Solidaritätszuschlag und eventuelle Kirchensteuer kommen noch hinzu. „Grundsätzlich will der Steuergesetzgeber das System mit der neuen Abgeltungssteuer vereinfachen“, erläuterte Volkmar Schmidt und informierte über positive Seiten der Steuerreform: „Alle Anleger, die bis 31. Dezember 2008 beispielsweise in kursgewinnorientierten Fonds investieren, können von Steuervorteilen profitieren. Denn Kursgewinne aus diesen Anlagen bleiben nach Ablauf der Spekulationsfrist von zwölf Monaten auch nach 2009 abgeltungssteuerfrei.“ Und auch nach 2009 bliebe die langfristige Fondsanlage – insbesondere diejenige mit deutlichen Aktienanteilen – eine der chancenreichsten Anlageformen überhaupt. „Denn grundsätzlich gilt auch nach Einführung der Abgeltungssteuer: Doppelte Rendite vor Steuern = doppelte Rendite nach Steuern“, so Schmidt. Wer also mit einer renditestärkeren Anlage 8 Prozent pro Jahr vor Steuern statt nur jährlich 4 Prozent vor Steuern erwirtschaften würde, behält auch nach Abzug der Steuer deutlich mehr übrig, nämlich 6 Prozent pro Jahr statt 3 Prozent – wobei aber noch der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer zu berücksichtigen sind. „Renditestarke Anlagen werden sich darum weiterhin lohnen!“, so der Investment-Experte. Wer also bereits jetzt seine Geldanlagen auf die künftigen Rahmenbedingungen umstelle, könne eine zusätzliche steuerliche Belastung vermeiden und durch geschickte Anlageformen sogar Vorteile aus der neuen Steuer ziehen.
Der aus Funk und Fernsehen bekannte Kabarettist Christoph Brüske bereicherte den Abend, immer im Wechsel mit Volkmar Schmidt, mit amüsanten Einlagen. Seine Werkzeuge sind Wortakrobatik, beißende Ironie und Authentizität, nicht zuletzt mit facettenreicher Gesangstimme. Brüske ist seit 1992 als Moderator und Kabarettist auf Deutschlands Bühnen und Bildschirmen präsent, so zum Beispiel bei RTL Samstagnacht oder Ottis Schlachthof. Es macht ihm Spaß, die Befindlichkeiten unserer Gesellschaft zu karikieren. Mit einer extra getexteten musikalischen Hymne an Greven bzw. die Volksbank schloss Brüske den Abend ab. Am Ende der Veranstaltung standen Referenten und Mitarbeiter der Volksbank für die Diskussion individueller Fragen zur Verfügung.

Greven, 02.09.2008
Bildunterschrift: v.l.n.r.: Volkmar Schmidt (Union Investment) Manfred Oeing (Vorstand Volksbank) Dietmar Dertwinkel (Prokurist Volksbank) Christpoh Brüske (Kabarettist) Ralf Kormann (Prokurist Volksbank)